Ruhige Tage in Agonda

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Kuh am Strand

 

Ein kleines Dorf an der Küste Goas – eine katholische Kirche, am Strand kleine Hotels mit Hütten, ein paar Restaurants, Privatzimmervemieter. Am Strand sind mehr Kühe als Menschen und mehr Einheimische als Touristen.

Untergebracht bin ich im Simrose, ein schöner Ort zum Ankommen – in einer luftigen Strandhütte mit Meerblick und Moskitonetz. Noch kommen mir die 1000 Rupien (ca. 15€) günstig vor. Das wird sich schon wenige Tage später ändern.

Für mich sind die Tage hier ideal zum Eingewöhnen. Ich übe Yoga im Resort nebenan, hänge in Polsterlandschaften herum und lese ganz viel. Und das Meer natürlich – das Arabische übrigens – solche Wellen habe ich schon lange nicht mehr gesehen. Richtig schwimmen ist gar nicht möglich so hoch sind sie. Dafür kann man gut Wellenhupfen. Das macht auch Spaß.

Das schöne an Goa sind die Sonnenuntergänge – wie mir alle bestätigen, da diese von nahezu allen Stränden über dem Meer untergeht. Das erhöht die Pärchendichte beträchtlich kommt mir vor. Allerdings ist der Strand am Nachmitag dementsprechend heiß und schattenlos.

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Sonnenuntergang a la Goa

 

Einen Nachmittag fahre ich den quirligen Nachbarort Palolem, und merke, dass ich mit dem kleinen Dorf Agonda die richtige Wahl getroffen habe. Aber das umtriebige Strandleben dort ist auch schön zu besichtigen.

Palolem Beach

Reges Treiben in Palolem

 

Ein buntes Nationengemisch am Strand, Cricket zwischen Sonnenschirm und Kühen, und Restaurants mit Gerichten aus aller Welt, strömen eine geschäftige und doch friedliche Atmosphäre aus.

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Cricket in Palolem

 

In Palolem lerne ich auch Wilson aus Kerala kennen. Mit ihm fahre einen Tag zu einsamen Stränden – Schildkrötenschutzgebiete, wo es nur Restaurants aber keine Unterkünfte gibt. Dementrsprechend ruhig, ja richtig gehend einsam sind die Strände. Vor allem der zweite Strand, wo sich die Restaurants in einem Pinienhain verstecken hat es mir angetan. Und Wilson ist nicht nur ein guter Führer sondern kennt sich auch mit Fisch aus. Mit sicheren Blick sucht er einen aus, der uns dann Goan Style, mit Reis, Dhal und Salat serviert wird. Und wir schmausen sozusagen in den Sonnenuntergang hinein.

Fisch Goan Style

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Comments

  1. Hab gerade durch andersreisen.net deinen Blog entdeckt und wollte dir nur mal ein Lob aussprechen: die Seite ist echt super! 😀

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